Wie wird aus einer Pflanze ein ätherisches Öl?
Eine kleine Flasche Lavendelöl passt in jede Hosentasche. Trotzdem stecken darin die Duftstoffe vieler Pflanzen.
Wie gelingt es eigentlich, diese flüchtigen Moleküle aus Blüten, Blättern oder Nadeln zu gewinnen, ohne sie zu zerstören?
Die Antwort lautet: Wasserdampfdestillation.
Seit Jahrhunderten wird dieses Verfahren genutzt, um die natürlichen Duftstoffe vieler Pflanzen schonend zu gewinnen. Obwohl der Name kompliziert klingt, beruht die Destillation auf einem überraschend einfachen Prinzip.
In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie eine Destillation funktioniert, warum dabei gleichzeitig ein Hydrolat entsteht und weshalb dieses Verfahren bis heute die wichtigste Methode zur Herstellung vieler ätherischer Öle ist.
Inhaltsverzeichnis
- Warum müssen ätherische Öle überhaupt gewonnen werden?
- Was passiert bei einer Wasserdampfdestillation?
- Warum verbrennen die Duftstoffe nicht?
- Warum entstehen Öl und Hydrolat gleichzeitig?
- Welche Pflanzen werden destilliert?
- Warum werden manche Pflanzen nicht destilliert?
- Häufige Fragen
- Fazit
Warum müssen ätherische Öle überhaupt gewonnen werden?
Wenn du einmal an einer Lavendelblüte riechst, nimmst du nur einen kleinen Teil ihrer Duftstoffe wahr.
Der größte Teil bleibt in winzigen Ölbehältern der Pflanze gespeichert. Diese Behälter – je nach Pflanzenart Drüsen, Ölzellen oder Sekretgänge – schützen die flüchtigen Duftstoffe vor der Umgebung. Erst wenn die Pflanze verletzt wird, sich erwärmt oder gezielt verarbeitet wird, gelangen größere Mengen dieser Stoffe nach außen.
Genau deshalb riecht eine frische Lavendelblüte angenehm, aber vergleichsweise dezent. Eine Flasche Lavendelöl dagegen enthält die konzentrierten Duftstoffe vieler tausend Blüten. Die Aufgabe der Destillation besteht also nicht darin, neue Stoffe zu erzeugen. Sie macht lediglich sichtbar – beziehungsweise riechbar –, was die Pflanze bereits gebildet hat.
Ein einfacher Vergleich
Stell dir vor, du bereitest einen Tee zu.
Die Aromastoffe befinden sich bereits in den Blättern. Das heiße Wasser löst sie heraus und überträgt sie in die Flüssigkeit.
Bei der Wasserdampfdestillation passiert etwas Ähnliches.
Nur werden die Duftstoffe nicht im Wasser gelöst, sondern vom Wasserdampf mitgenommen.
💡 Schon gewusst?
Eine Lavendelblüte enthält nur winzige Mengen ätherischen Öls. Erst durch die Verarbeitung großer Mengen Pflanzenmaterial entsteht genug Öl, um eine kleine Flasche abzufüllen.
Was passiert bei einer Wasserdampfdestillation?
Auf den ersten Blick wirkt eine Destillationsanlage kompliziert. Tatsächlich folgt sie jedoch einem einfachen Ablauf, der seit Jahrhunderten nahezu unverändert geblieben ist.
Frisch geerntetes Pflanzenmaterial wird in einen Destillationsbehälter gefüllt. Anschließend strömt heißer Wasserdampf durch Blüten, Blätter oder Zweige.
Während der Dampf die Pflanze durchdringt, löst er die flüchtigen Duftstoffe aus den Ölbehältern. Gemeinsam mit dem Wasserdampf steigen diese Moleküle nach oben und gelangen in einen Kühler.
Dort werden sie wieder abgekühlt.
Aus Dampf wird Flüssigkeit.
Und genau an diesem Punkt entstehen zwei Produkte gleichzeitig:
- das ätherische Öl
- das Hydrolat

Beeinflusst die Destillationsdauer das Öl?Ja. Nicht alle Bestandteile gehen im gleichen Tempo über. In einer Untersuchung an Lavandula angustifolia veränderte die Destillationsdauer sowohl die Ausbeute als auch das Verhältnis einzelner Bestandteile. Das zeigt, dass die Prozessführung Teil der Herstellung ist – „länger“ bedeutet dabei nicht automatisch „besser“.
📌 Das Wichtigste aus diesem Kapitel
- Pflanzen enthalten ätherische Öle bereits von Natur aus.
- Die Destillation erzeugt keine neuen Duftstoffe, sondern gewinnt die vorhandenen.
- Wasserdampf transportiert die flüchtigen Moleküle aus der Pflanze.
- Nach dem Abkühlen entstehen gleichzeitig ätherisches Öl und Hydrolat.
📚 Quellen
- European Directorate for the Quality of Medicines (EDQM) – European Pharmacopoeia: Essential Oils
- European Medicines Agency (EMA) – Teebaumöl
- Masango, P. (2005): „Cleaner production of essential oils by steam distillation“ – Journal of Cleaner Production, 13(8), 833–839
Warum verbrennen die Duftstoffe bei der Destillation nicht?
Auf den ersten Blick scheint die Wasserdampfdestillation einen Widerspruch zu enthalten: Ätherische Öle bestehen aus flüchtigen, teilweise wärmeempfindlichen Stoffen – gleichzeitig wird bei ihrer Gewinnung mit heißem Wasserdampf gearbeitet.
Warum werden die Duftstoffe dabei nicht einfach verbrannt oder zerstört?
Die Antwort liegt in einer besonderen Eigenschaft der Wasserdampfdestillation: Die einzelnen Bestandteile des ätherischen Öls müssen nicht bis zu ihrem eigenen Siedepunkt erhitzt werden.
Wasserdampf macht den entscheidenden Unterschied
Viele Bestandteile ätherischer Öle besitzen einen deutlich höheren Siedepunkt als Wasser.
Linalool, ein wichtiger Bestandteil von Lavendelöl, siedet als Reinstoff beispielsweise erst bei deutlich über 100 °C. Würde man versuchen, solche Duftstoffe einzeln durch starkes Erhitzen zu destillieren, wären wesentlich höhere Temperaturen notwendig.
Bei der Wasserdampfdestillation verhält sich das System anders.
Wasser und viele Bestandteile ätherischer Öle sind kaum miteinander mischbar. Trotzdem tragen beide in der Gasphase zum Gesamtdampfdruck bei. Vereinfacht gesagt addieren sich ihre jeweiligen Dampfdrücke.
Sobald der gemeinsame Dampfdruck den Umgebungsdruck erreicht, beginnt das Gemisch zu sieden.
Und das geschieht bei einer niedrigeren Temperatur, als für die Destillation vieler Duftstoffe als Reinstoff notwendig wäre.
🔬 Fachbegriff erklärt: Dampfdruck
Auch unterhalb ihres Siedepunktes verlassen ständig einzelne Moleküle eine Flüssigkeit und gelangen in die Gasphase.
Dadurch entsteht ein sogenannter Dampfdruck.
Beim Erhitzen nimmt dieser zu. Erreicht der Dampfdruck den Druck der Umgebung, beginnt eine Flüssigkeit zu sieden.
Bei der Wasserdampfdestillation kommt nun ein besonderer Effekt hinzu: Wasser und die weitgehend wasserunlöslichen Duftstoffe tragen gleichzeitig zum Gesamtdampfdruck bei.
Dadurch können die flüchtigen Pflanzenstoffe gemeinsam mit dem Wasserdampf übergehen, obwohl ihre eigenen Siedepunkte teilweise wesentlich höher liegen.
Ein Vergleich macht das Prinzip verständlicher
Stell dir vor, zwei Personen wollen gemeinsam eine schwere Tür aufdrücken.
Keine von beiden bringt allein genügend Kraft auf. Drücken beide gleichzeitig, reicht die gemeinsame Kraft aus.
Bei der Wasserdampfdestillation passiert natürlich nichts Mechanisches – aber das Grundprinzip hilft beim Verständnis:
Nicht allein der Dampfdruck des Wassers und nicht allein der Dampfdruck des Duftstoffes ist entscheidend. Ihre Beiträge wirken zusammen.
Deshalb lassen sich bestimmte flüchtige Pflanzenstoffe bei Temperaturen abtrennen, die unter ihren normalen Siedetemperaturen liegen.

Bedeutet das, dass bei der Destillation gar nichts verändert wird?
Nein – und genau hier lohnt sich eine etwas genauere Betrachtung.
„Schonende Gewinnung“ bedeutet nicht, dass das ätherische Öl nach der Destillation chemisch vollkommen identisch mit den flüchtigen Stoffen in der lebenden Pflanze sein muss.
Während der Verarbeitung wirken unter anderem:
- Wärme,
- Wasser,
- Sauerstoff,
- die Dauer der Destillation
- und die technischen Bedingungen der Anlage
auf das Pflanzenmaterial ein.
Bestimmte empfindliche Bestandteile können sich dabei verändern. Die Wasserdampfdestillation eignet sich deshalb vor allem für flüchtige Pflanzenbestandteile, die unter den jeweiligen Prozessbedingungen ausreichend stabil sind. Spektrum weist entsprechend darauf hin, dass die Methode für relativ beständige ätherische Öle geeignet ist.
Das ist auch einer der Gründe, warum nicht jede duftende Pflanze auf dieselbe Weise verarbeitet wird.
Darauf kommen wir später noch zurück.
Warum riecht destilliertes Lavendelöl nicht exakt wie die Pflanze?
Wenn du an einer frischen Lavendelblüte riechst und anschließend an Lavendelöl, erkennst du den typischen Charakter sofort wieder.
Identisch sind die beiden Gerüche trotzdem nicht.
Die lebende Pflanze gibt ein komplexes Gemisch flüchtiger Stoffe an ihre Umgebung ab. Bei der Wasserdampfdestillation werden dagegen vor allem jene Bestandteile gewonnen, die unter den jeweiligen Bedingungen flüchtig genug sind, gemeinsam mit dem Wasserdampf überzugehen. Nichtflüchtige Pflanzenbestandteile bleiben zurück.
Das ätherische Öl ist deshalb keine „verflüssigte Pflanze“.
Es ist vielmehr eine bestimmte Fraktion ihrer flüchtigen Inhaltsstoffe, die durch das Herstellungsverfahren gewonnen wurde.
Dieser Unterschied ist wichtig, wenn wir später über Qualität sprechen: Auch die Art der Gewinnung beeinflusst, welches Stoffgemisch am Ende in der Flasche landet.
💡 Schon gewusst?
Genau deshalb kann ein ätherisches Öl den typischen Charakter einer Pflanze besitzen und trotzdem anders riechen als die frisch gepflückte Blüte oder das zerriebene Blatt.
Das Herstellungsverfahren ist nicht nur ein Weg, das Öl „aus der Pflanze zu holen“ – es beeinflusst auch, welche Bestandteile tatsächlich im Endprodukt enthalten sind.
📌 Das Wichtigste aus diesem Kapitel
- Viele Bestandteile ätherischer Öle besitzen Siedepunkte deutlich oberhalb von 100 °C.
- Bei der Wasserdampfdestillation tragen Wasser und flüchtige Pflanzenstoffe gemeinsam zum Dampfdruck bei.
- Dadurch können bestimmte Duftstoffe bei niedrigeren Temperaturen übergehen als bei einer Destillation des jeweiligen Reinstoffs.
- Die Methode reduziert die notwendige thermische Belastung, verhindert chemische Veränderungen aber nicht grundsätzlich.
- Das destillierte ätherische Öl entspricht deshalb nicht exakt dem Duftstoffprofil der lebenden Pflanze.
📚 Quellen
Spektrum – Lexikon der Chemie: Ätherische Öle
Chemistry LibreTexts – Immiscible Liquids and Steam Distillation
Chemistry LibreTexts – Steam Distillation: Separation Theory
Warum entstehen bei der Destillation gleichzeitig ätherisches Öl und Hydrolat?
Am Ende einer Wasserdampfdestillation passiert etwas Interessantes: Aus derselben Pflanze und demselben Destillationsvorgang entstehen zwei unterschiedliche Produkte.
Oben sammelt sich das ätherische Öl. Darunter befindet sich eine deutlich größere Menge Wasser – das sogenannte Hydrolat.
Doch wenn beide Flüssigkeiten aus demselben Dampf entstanden sind: Warum vermischen sie sich nicht einfach wieder?
Vom Dampf zurück zur Flüssigkeit
Nachdem der Wasserdampf die flüchtigen Bestandteile aus dem Pflanzenmaterial aufgenommen hat, gelangt das Gemisch in den Kühler der Destillationsanlage.
Dort sinkt die Temperatur.
Der zuvor gasförmige Wasserdampf kondensiert und wird wieder flüssig. Gleichzeitig kondensieren auch die mitgeführten flüchtigen Pflanzenstoffe.
Was aus dem Kühler austritt, sieht zunächst wie eine einzige Flüssigkeit aus.
Nach kurzer Zeit lässt sich jedoch beobachten, wie sich zwei Phasen bilden.
Der Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Löslichkeit der Pflanzenstoffe.
Ein großer Teil der Bestandteile eines ätherischen Öls ist nur schlecht in Wasser löslich. Deshalb bildet das Öl eine eigene Phase und kann anschließend vom wässrigen Destillat getrennt werden.

Warum schwimmt das ätherische Öl meistens oben?
Dass sich zwei Flüssigkeiten nicht miteinander vermischen, erklärt noch nicht, warum sich das ätherische Öl häufig über dem Hydrolat sammelt.
Hier kommt eine zweite physikalische Eigenschaft ins Spiel: die Dichte.
Viele ätherische Öle besitzen eine geringere Dichte als Wasser. Deshalb steigt die Ölphase nach oben – ähnlich wie bei Speiseöl in einem Glas Wasser.
Das macht die anschließende Trennung vergleichsweise einfach.
Traditionell geschieht sie in einem speziellen Abscheidegefäß, häufig als Florentiner Gefäß oder Florentinerflasche bezeichnet. Dort kann das Destillat zur Ruhe kommen, sodass sich Wasser- und Ölphase voneinander trennen.
💡 Aber nicht jedes ätherische Öl schwimmt oben
Die bekannte Darstellung „Öl oben, Wasser unten“ ist eine gute Erklärung für viele ätherische Öle – aber keine universelle Regel.
Einige ätherische Öle können eine höhere Dichte als Wasser besitzen und sich entsprechend anders verhalten.
Für den eigentlichen Trennmechanismus ist deshalb nicht entscheidend, dass das Öl oben schwimmt.
Entscheidend ist:
Ätherisches Öl und Wasser bilden aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften getrennte Phasen.
Aber was genau ist dann ein Hydrolat?
Hier entsteht häufig ein Missverständnis.
Das Wasser unterhalb des ätherischen Öls ist nicht einfach gewöhnliches Wasser.
Während der Destillation gelangen auch Bestandteile der Pflanze in das Kondensat, die sich zumindest teilweise in Wasser lösen. Zusätzlich können geringe Mengen flüchtiger Verbindungen aus dem ätherischen Öl im Wasser verbleiben.
Das wässrige Destillat besitzt dadurch einen eigenen charakteristischen Geruch.
Dieses Produkt wird als Hydrolat, Pflanzenwasser oder – je nach Pflanze – beispielsweise Rosenwasser oder Lavendelwasser bezeichnet.
Hydrolat und ätherisches Öl sind keine verdünnten Versionen voneinander
Das ist ein besonders wichtiger Punkt.
Man könnte vermuten:
Ätherisches Öl = konzentriert
Hydrolat = dasselbe, nur stark verdünnt
So einfach ist es nicht.
Die Zusammensetzung kann sich deutlich unterscheiden, weil einzelne Pflanzenstoffe unterschiedlich gut in Wasser beziehungsweise in der Ölphase löslich sind. Dadurch kann ein Hydrolat ein anderes Verhältnis bestimmter flüchtiger Bestandteile aufweisen als das gleichzeitig gewonnene ätherische Öl. Ein Hydrolat ist deshalb besser als eigenständiges Destillationsprodukt zu verstehen – nicht lediglich als Wasser mit sehr wenig ätherischem Öl.
🔬 Fachbegriff erklärt: Löslichkeit
Die Löslichkeit beschreibt vereinfacht, wie gut sich ein Stoff in einer bestimmten Flüssigkeit verteilen kann.
Ein bekanntes Beispiel ist Zucker: Er löst sich sehr gut in Wasser. Speiseöl dagegen kaum.
Bei den zahlreichen Molekülen einer Pflanze gibt es ähnliche Unterschiede. Einige bevorzugen eher die Ölphase, andere besitzen eine größere Affinität zur wässrigen Phase.
Genau diese Unterschiede tragen dazu bei, dass ätherisches Öl und Hydrolat nicht dieselbe chemische Zusammensetzung besitzen.
Warum riecht ein Hydrolat anders als das ätherische Öl?
Wenn du Lavendelhydrolat und Lavendelöl direkt miteinander vergleichst, wirst du wahrscheinlich dieselbe Pflanze erkennen.
Trotzdem riechen beide Produkte nicht identisch.
Das liegt nicht nur an der wesentlich geringeren Konzentration des Hydrolats. Auch das Verhältnis der enthaltenen flüchtigen Verbindungen kann anders sein.
Manche Bestandteile lösen sich besser im Destillationswasser als andere. Dadurch entsteht ein eigenes Duftprofil.
Das erklärt auch, warum ein Hydrolat nicht einfach hergestellt werden kann, indem man einige Tropfen ätherisches Öl in Wasser gibt.
Beide entstehen zwar bei derselben Destillation – chemisch sind sie aber unterschiedliche Produkte.

📌 Das Wichtigste aus diesem Kapitel
- Bei der Wasserdampfdestillation entstehen gleichzeitig eine Öl- und eine Wasserphase.
- Viele Bestandteile ätherischer Öle sind nur schlecht in Wasser löslich und trennen sich deshalb nach der Kondensation vom Hydrolat.
- Viele ätherische Öle sind leichter als Wasser und sammeln sich oben – das gilt jedoch nicht ausnahmslos.
- Im Hydrolat verbleiben wasserlösliche beziehungsweise teilweise wasserlösliche flüchtige Pflanzenbestandteile.
- Ein Hydrolat ist nicht einfach verdünntes ätherisches Öl, sondern ein eigenständiges Destillationsprodukt.
📚 Quellen
Spektrum – Lexikon der Chemie: Ätherische Öle
European Medicines Agency (EMA) – Lavandulae aetheroleum
European Pharmacopoeia / EDQM – Herbal drugs and herbal preparations
Welche Pflanzen werden destilliert?
Lavendel, Pfefferminze, Eukalyptus, Teebaum und Kamille haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Ihre Blüten, Blätter und Düfte unterscheiden sich deutlich.
Bei der Herstellung ihrer ätherischen Öle treffen sie sich jedoch an derselben Stelle: in der Destille.
Die Wasserdampfdestillation gehört zu den wichtigsten Verfahren zur Gewinnung ätherischer Öle. Sie eignet sich aber längst nicht für jede duftende Pflanze. Entscheidend ist, wo die Duftstoffe gespeichert sind und wie sie sich unter den Bedingungen der Destillation verhalten.
Nicht nur Blüten landen in der Destille
Beim Begriff „ätherisches Öl“ denken viele zuerst an Blüten. Tatsächlich können die duftenden Bestandteile einer Pflanze an ganz unterschiedlichen Stellen gespeichert sein.
Deshalb werden je nach Art verschiedene Pflanzenteile verarbeitet.
Die EMA beschreibt beispielsweise Pfefferminzöl als Öl, das durch Wasserdampfdestillation der frischen oberirdischen Teile der blühenden Pfefferminze gewonnen wird. Bei Eukalyptus werden dagegen frische Blätter beziehungsweise Zweigspitzen verarbeitet.
Das zeigt einen wichtigen Punkt:
Nicht die Art des Pflanzenteils entscheidet darüber, ob eine Wasserdampfdestillation möglich ist. Entscheidend sind die darin enthaltenen flüchtigen Stoffe.
Frisch oder getrocknet – was kommt in die Destille?
Auch hier gibt es keine allgemeine Regel.
Manche ätherischen Öle werden aus frischem Pflanzenmaterial gewonnen. Bei anderen wird das Pflanzenmaterial zuvor getrocknet oder angewelkt.
Ein schönes Beispiel liefert der Vergleich zweier bekannter Pflanzen:
Für Pfefferminzöl beschreibt die EMA die Wasserdampfdestillation der frischen oberirdischen Pflanzenteile. Anisöl wird dagegen aus den getrockneten reifen Früchten gewonnen.
Auch bei Kamille können laut EMA frische oder getrocknete Blüten beziehungsweise blühende Pflanzenteile destilliert werden.
Das Ausgangsmaterial wird also nicht nach einer universellen Rezeptur vorbereitet. Die Verarbeitung richtet sich nach der jeweiligen Pflanze und dem gewünschten Öl.
Warum wird das Pflanzenmaterial manchmal zerkleinert?
Wasserdampf muss das Pflanzenmaterial möglichst gleichmäßig durchströmen können.
Bei sehr dichtem oder grobem Material kann eine geeignete Vorbereitung deshalb die Destillation erleichtern. Wie stark eine Pflanze zerkleinert werden sollte, lässt sich allerdings ebenfalls nicht pauschal beantworten.
Zu starkes Zerkleinern kann unerwünscht sein, wenn dadurch bereits vor der Destillation flüchtige Bestandteile verloren gehen.
Es geht deshalb nicht darum, die Pflanze möglichst fein zu verarbeiten, sondern sie passend für den jeweiligen Destillationsprozess vorzubereiten.
Warum kann man nicht einfach jede duftende Pflanze destillieren?
Hier wird es besonders interessant.
Eine Pflanze kann intensiv duften und trotzdem für die klassische Wasserdampfdestillation ungeeignet sein.
Denn das Verfahren stellt bestimmte Anforderungen an ihre Duftstoffe:
Sie müssen ausreichend flüchtig sein, sich mit dem Wasserdampf transportieren lassen und die Bedingungen der Destillation ausreichend gut überstehen.
Spektrum weist deshalb darauf hin, dass die Wasserdampfdestillation vor allem für relativ beständige ätherische Öle geeignet ist. Für andere Pflanzenstoffe kommen unter anderem Extraktionsverfahren infrage.
Das erklärt, warum es verschiedene Herstellungsverfahren gibt.
Die Pflanze bestimmt gewissermaßen die Methode – nicht umgekehrt.
💡 Ein gutes Beispiel: empfindliche Blütendüfte
Bei besonders empfindlichen Blüten kann eine klassische Destillation das ursprüngliche Duftprofil stärker verändern oder nur einen Teil der gewünschten Duftstoffe erfassen.
Für bestimmte Rohstoffe werden deshalb andere Verfahren eingesetzt, etwa die Extraktion. Daraus können beispielsweise sogenannte Absolues entstehen.
Das ist auch der Grund, weshalb Begriffe wie „ätherisches Öl“ und „Absolue“ nicht einfach synonym verwendet werden sollten.
📌 Das Wichtigste aus diesem Kapitel
- Wasserdampfdestillation wird für sehr unterschiedliche Pflanzenteile eingesetzt – von Blüten über Blätter bis zu Früchten.
- Je nach Pflanze kann frisches, angewelktes oder getrocknetes Material verarbeitet werden.
- Nicht jede duftende Pflanze eignet sich für eine Wasserdampfdestillation.
- Empfindliche Duftstoffe können andere Gewinnungsverfahren erforderlich machen.
- Das Herstellungsverfahren beeinflusst, welche Stoffe schließlich im Produkt enthalten sind.
📚 Quellen
European Medicines Agency (EMA) – Menthae piperitae aetheroleum
European Medicines Agency (EMA) – Matricariae aetheroleum
Spektrum – Lexikon der Biochemie: Ätherische Öle
EDQM – European Pharmacopoeia: Herstellung ätherischer Öle
Warum werden manche Pflanzen nicht destilliert?
Nachdem du nun weißt, wie eine Wasserdampfdestillation funktioniert, stellt sich fast automatisch die nächste Frage:
Warum werden eigentlich nicht alle duftenden Pflanzen auf diese Weise verarbeitet?
Schließlich riechen Jasmin oder Zitrone ebenfalls intensiv.
Der Grund ist einfach:
Nicht jede Pflanze eignet sich für dasselbe Gewinnungsverfahren.
Je nach Aufbau der Pflanze und den Eigenschaften ihrer Duftstoffe kommen unterschiedliche Methoden zum Einsatz.
Manche Duftstoffe reagieren empfindlich auf Hitze
Die Wasserdampfdestillation ist ein schonendes Verfahren. Trotzdem arbeitet sie mit heißem Wasserdampf.
Für viele Pflanzen stellt das kein Problem dar.
Es gibt jedoch Blüten, deren charakteristischer Duft aus sehr empfindlichen Molekülen besteht. Bei einer klassischen Destillation würden sich einzelne Bestandteile verändern oder gar nicht erst in das fertige Öl übergehen.
Aus diesem Grund werden besonders empfindliche Blüten häufig mit anderen Verfahren verarbeitet.
Zu den bekanntesten Beispielen gehören:
- Jasmin
- Tuberose
- Mimose
Hier kommen häufig Lösungsmittel- oder moderne Extraktionsverfahren zum Einsatz, aus denen sogenannte Absolues entstehen.
Wichtig: Ein Absolue ist kein ätherisches Öl, auch wenn beide aus derselben Pflanze stammen können.
Warum werden Zitrusöle meist nicht destilliert?
Bei Zitronen, Orangen oder Bergamotten liegt das ätherische Öl direkt in kleinen Ölbehältern der äußeren Schale.
Wenn du schon einmal eine Zitronenschale zwischen den Fingern zusammengedrückt hast, hast du wahrscheinlich einen feinen Sprühnebel gesehen.
Dabei handelt es sich um winzige Tröpfchen des ätherischen Öls.
Da sich diese Ölbehälter direkt in der Schale befinden, kann das Öl mechanisch gewonnen werden. Eine Wasserdampfdestillation wäre in vielen Fällen unnötig.
Dieses Verfahren wird häufig als Kaltpressung bezeichnet.

💡 Schon gewusst?
Wenn du eine Zitronenschale zusammendrückst, kannst du die winzigen Öltröpfchen manchmal sogar gegen das Licht erkennen.
Das ist einer der wenigen Fälle, in denen sich ätherisches Öl mit bloßem Auge beobachten lässt.
Kaltpressung und Destillation liefern nicht dasselbe Ergebnis
Auch wenn beide Verfahren ätherische Öle liefern, unterscheiden sie sich deutlich.
Bei der Wasserdampfdestillation werden flüchtige Pflanzenstoffe mithilfe von Wasserdampf gewonnen.
Bei der Kaltpressung wird das Öl dagegen mechanisch aus der Fruchtschale freigesetzt.
Dadurch unterscheiden sich auch die Inhaltsstoffe des Endprodukts.
Deshalb solltest du bei einem ätherischen Öl nicht nur darauf achten,
- von welcher Pflanze es stammt,
sondern auch,
- wie es gewonnen wurde.

Bedeutet das, dass eine Methode besser ist als die andere?
Nein.
Jedes Verfahren hat seinen eigenen Zweck.
Die Wasserdampfdestillation eignet sich hervorragend für viele Kräuter, Blätter und Blüten.
Die Kaltpressung ist ideal für zahlreiche Zitrusfrüchte.
Und bei besonders empfindlichen Blüten liefern Extraktionsverfahren oft die besseren Ergebnisse.
Es geht also nicht darum, welches Verfahren grundsätzlich besser ist, sondern welches Verfahren zur jeweiligen Pflanze passt.
Genau deshalb findet man bei hochwertigen Herstellern immer Angaben zur Gewinnungsmethode.
📌 Das Wichtigste aus diesem Kapitel
- Nicht jede Pflanze eignet sich für die Wasserdampfdestillation.
- Empfindliche Blüten werden häufig durch Extraktion verarbeitet.
- Zitrusöle werden meist durch Kaltpressung gewonnen.
- Das Herstellungsverfahren beeinflusst die Zusammensetzung des fertigen Produkts.
- Deshalb gehört die Gewinnungsmethode zu den wichtigsten Informationen auf einem ätherischen Öl.
📚 Quellen
European Medicines Agency – Citrus Oils
European Pharmacopoeia (EDQM) – Essential Oils
Spektrum – Lexikon der Chemie: Ätherische Öle
Fazit: Ein einfaches Prinzip mit erstaunlich viel Physik dahinter
Eine Pflanze kommt in die Destille, Wasserdampf strömt hindurch und am Ende entsteht ätherisches Öl.
So lässt sich die Wasserdampfdestillation in einem Satz beschreiben.
Doch hinter diesem scheinbar einfachen Ablauf steckt deutlich mehr.
Die flüchtigen Bestandteile müssen zunächst aus dem Pflanzenmaterial freigesetzt werden. Der Wasserdampf nimmt sie mit, das Gemisch wird anschließend wieder abgekühlt und schließlich trennen sich die wässrige Phase und das ätherische Öl voneinander.
Das Besondere daran: Viele Duftstoffe müssen dabei nicht bis zu ihrem eigenen Siedepunkt erhitzt werden. Durch das Zusammenspiel der Dampfdrücke können sie gemeinsam mit dem Wasserdampf übergehen. Genau deshalb eignet sich das Verfahren für zahlreiche Pflanzen, deren flüchtige Bestandteile bei einer direkten Destillation wesentlich höheren Temperaturen ausgesetzt wären.
Gleichzeitig haben wir gesehen, dass die Methode ihre Grenzen hat.
Nicht jede duftende Pflanze eignet sich für die Wasserdampfdestillation. Zitrusöle werden häufig mechanisch aus der Schale gewonnen, während bei besonders empfindlichen Pflanzenmaterialien andere Extraktionsverfahren zum Einsatz kommen können.
Die Herstellungsart ist deshalb weit mehr als eine technische Information auf dem Etikett.
Sie entscheidet mit darüber, welche Bestandteile einer Pflanze am Ende tatsächlich in der Flasche landen.
Wer versteht, wie ein ätherisches Öl hergestellt wurde, kann deshalb auch seine Eigenschaften und Qualitätsangaben besser einordnen.
Häufige Fragen
Was ist Wasserdampfdestillation einfach erklärt?
Bei der Wasserdampfdestillation strömt heißer Wasserdampf durch Pflanzenmaterial und nimmt flüchtige Duftstoffe mit. Anschließend wird der Dampf abgekühlt und wieder flüssig. Das entstandene Destillat trennt sich in eine wässrige Phase und – sofern ausreichend vorhanden – eine Ölphase. Diese wird als ätherisches Öl abgetrennt. Die Europäische Pharmakopöe führt die Wasserdampfdestillation ausdrücklich als eines der Verfahren zur Gewinnung ätherischer Öle auf.
Was ist der Unterschied zwischen Wasserdestillation und Wasserdampfdestillation?
Die Begriffe klingen ähnlich, beschreiben aber nicht exakt dasselbe Verfahren. Bei der Wasserdestillation befindet sich das Pflanzenmaterial direkt im Wasser und wird gemeinsam damit erhitzt. Bei der Wasserdampfdestillation wird Wasserdampf durch das Pflanzenmaterial geleitet. Das Material muss dabei nicht vollständig im Wasser liegen. Beide Verfahren nutzen Wasser beziehungsweise Wasserdampf, um flüchtige Bestandteile zu gewinnen. Welche Variante verwendet wird, hängt unter anderem vom Pflanzenmaterial und dem gewünschten Produkt ab.
Wie heiß ist eine Wasserdampfdestillation?
Eine einzelne Temperatur lässt sich dafür nicht sinnvoll angeben. Sie hängt unter anderem vom Druck und vom Aufbau der Destillationsanlage ab. Entscheidend ist das physikalische Prinzip: Bei weitgehend nicht miteinander mischbaren Flüssigkeiten tragen Wasser und die flüchtigen Pflanzenstoffe gemeinsam zum Dampfdruck bei. Dadurch können hochsiedende Duftstoffe bei einer niedrigeren Temperatur mit dem Wasserdampf übergehen, als es ihrem normalen Siedepunkt als Reinstoff entsprechen würde. Genau dieser Effekt macht die Methode für viele ätherische Öle interessant.
Wie lange dauert die Destillation eines ätherischen Öls?
Auch dafür gibt es keine allgemeingültige Zeit. Pflanzenart, verwendeter Pflanzenteil, Menge, Anlage und gewünschtes Produkt spielen eine Rolle. Außerdem können einzelne flüchtige Bestandteile zu unterschiedlichen Zeitpunkten während der Destillation übergehen. Deshalb wäre eine Regel wie „ein ätherisches Öl muss mindestens zwei Stunden destilliert werden“ zu pauschal.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.
Entsteht bei jeder Wasserdampfdestillation ein Hydrolat?
Bei der Destillation entsteht eine wässrige Phase, in der sich bestimmte flüchtige beziehungsweise wasserlösliche Pflanzenbestandteile befinden können. Ob dieses Destillationswasser anschließend als Hydrolat genutzt und vermarktet wird, ist eine andere Frage. Ein Hydrolat sollte außerdem nicht einfach als „verdünntes ätherisches Öl“ verstanden werden: Die Verteilung einzelner Stoffe zwischen Öl- und Wasserphase unterscheidet sich.





















